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Die Hohen Tauern – ab über die 3000

Die Hohen Tauern – ab über die 3000

Nachdem ich die nächste Zeit öfter nach Innsbruck pendeln musste, um Wohnungen zu besichtigen, wollte ich die Zeit dazwischen nicht ungenutzt lassen. Daher schloss ich mich spontan mit einer Freundin von der Arbeit, Natascha, und deren Freundin Naomi zusammen, die auch gerade Zeit und Lust auf ein paar Ausflüge in die Berge hatten. Wir beschlossen nach Zell am See zu fahren, da wir dort bei Naomis Vater im Haus unterkommen konnten und dies als unsere Basis nutzen konnten. Ursprünglich wollten wir die Tage nutzen, um Klettersteige zu gehen, jedoch fanden wir keinen Ort weit und breit, wo wir welche ausleihen konnten, da die zwei leider keine besaßen. Halb so schlimm, es gab ja auch fußläufig viele tolle Orte zu erreichen. So entschlossen wir uns für die erste Tour den Gleiwitzer Höhenweg zu gehen, mit Übernachtung auf der Gleiwitzer Hütte. Doch es hatte am Wochenende zuvor schonmal 50 cm Schnee auf Höhen über 2500 Meter gegeben, weshalb wir letztendlich nur ein Stück weit kamen und ich dann immerhin mit den mitgebrachten Steigeisen noch die ersten zwei Gipfel erreichen konnte. Von dort aus erstreckte sich die grandiose Kulisse der Glocknergruppe und der Mooserboden Stauseen vor mir. Am dritten Tag arbeiteten die zwei spontan bei einem Golfevent mit, ich nutze dagegen die Zeit und bestieg einen tollen Aussichtsberg unweit von Zell am See, von wo aus man sich tolle Blicke auf die Hohen Tauern verdiente. Anschließend folgte ein Pausentag, an dem wir lediglich am See im Strandbad entspannten und den Spätsommer auskosteten. Zuletzt unternahmen wir am letzten gemeinsamen Tag nochmal eine Wanderung in das Obere Stubachtal. Vorbei am Tauernmoos-Stausee gerieten wir in die Gletscherwelt Weisssee. Erneut im hochalpin präsentierten sich dort die prächtigen Gletscherseen und Flüsse, die bunt gefärbten, spätsommerlichen Hochwiesen und natürlich der ein oder andere Gletscher selbst. Erneut war uns eine spektakuläre Tour gelungen, die Lust auf mehr macht. Ich kann sicher behaupten, dass ich wohl die nächsten Jahre öfters im Nationalpark Hohe Tauern landen werde. 

 

 

 

 

 

 

 

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