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Der Colorado River – Vom Grand Canyon zum Lake Powell

Der Colorado River –  Vom Grand Canyon zum Lake Powell

So, jetzt gibts mal wieder etwas zum lesen und nicht nur eine Fotogalerie. Sind zwar auch wieder nur anderthalb Tage die ich hier beschreibe, aber wir erleben einfach so viele tolle Sachen in so einer kurzen Zeit. Nachdem ich mal wieder einen Ölwechsel brauchte und wir diesen in Flagstaff schnell erledigt hatten fuhren wir zum Grand Canyon. Den durfte man einfach nicht auslassen, wenn man schon in der Nähe war. Wir stellten uns auf unglaubliche Touristenmassen ein, jedoch bleib es tatsächlich halb so schlimm. Klar, es war einiges los, aber überfüllt war es nicht.

Was machen schon ein paar andere Touristen bei so einem gewaltigen Canyon aus?

Nach der Ankunft auf dem Campground fuhren wir gleich vor zum Canyon. An sich ist es einfach ein Canyon, davon gibt es viele in den USA, doch der Grand Canyon ist eben der Grand Canyon. Der größte Canyon der Welt. So tief, dass der Colorado River nur an wenigen Stellen wirklich zu sehen war.

Einfach nur gewaltig. Davor zu stehen ist noch tausend Mal spektakulärer als dieses Foto.

Mit dem Busshuttle fuhren wir anschließend ein bisschen weiter zu einem weiteren Viewpoint, von dem aus wir den Sonnenuntergang ansahen, der die Felswände des Canyons wunderschön plastisch erscheinen ließ.

Mit dem Abendrot zog leider auch der Smog der kalifornischen Großstädte in den Canyon. Dennoch war das Licht auf den Wänden wunderschön.

Nach einer angenehm kühlen Nacht teilten wir und am nächsten Tag dann auf. Caro und ich wollten ein Stück hinab in den Canyon wandern.

Auf geht’s hinab in den Canyon. Am Ende sahen wir deutlich erschöpfter aus.

Mal sehen wie weit wir uns trauen würden, wir mussten ja dann auch wieder raus. Nachdem mir das 1,5 Mile-House schon nach wenig mehr als 30 Minuten erreichten, wanderten wir noch weiter hinab bis zum 3 Mile-House. Insgesamt waren wir etwas unter anderthalb Stunden unterwegs, doch mit dem Weg hinauf waren es dann über drei. Damit waren wir jedoch noch nicht mal die Hälfte des gesamten Canyons hinabgewandert. Trotz dessen wurde von dort unten nochmal deutlich, wie gewaltig dieses Tal war, das der Colorado River in die Wüste gegraben hatte.

Es ging noch viel weiter hinab, doch ein gutes Stück waren wir schon in den Canyon gewandert.

Nach unserer Wanderung nutzen wir noch die Campground Duschen und picknickten am Grandview Point. Außerdem hielten wir noch am Lipan Point an, von dem aus wir nochmal schön den Colorado River im Tal sehen konnten.

Ein letzter Blick auf den Colorado River, dann wars das erstmal mit dem Grand Canyon.

Dann gings weiter zum Lake Powell. Der Weg führte durch die unwirtlichen Indianerreservate, die einen wirklich mit gemischten Gefühlen zurücklassen. Mit diesem Land konnte wirklich keiner etwas sinnvolles anfangen. Alles staubtrocken und der Colorado River in einer hunderte Meter tiefen Schlucht. Erst am Lake Powell war das Wasser dann wieder zugänglich. Zuerst fuhren wir über die Brücke, von der aus die gigantische Staumauer des Glen Canyon Damns zu sehen war.

Wasser in der Wüste. Durch dei Staumauer bildete sich der riesige Lake Powell.

Dann fuhren wir zum Campground, trafen meine Eltern wieder und gingen and den See zum Baden. Endlich konnte ich mein Schlauchboot mal wieder zum Einsatz bringen.

Schiff Ahoi! Die Lake Powell Piraten sind wieder in See gestochen.

War mit dem Wind ganz schön anstrengend, doch sogar meine Eltern mussten eine Tour drehen!

Spaß für die ganze Familie. Da hat sich das Schlauchboot nochmal echt gelohnt.

Erfrischt gings dann letztendlich wieder zum Campingplatz, wo mal wieder lecker gegrillt wurde. Am Lagerfeuer ließen wir den Tag dann gemütlich ausklingen.

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