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Highway 101 – Von den Sand Dunes zu den Redwoods

Highway 101 – Von den Sand Dunes zu den Redwoods

Ich machte mich am nächsten Tag wieder früh auf um weiterzukommen. Ich hatte mich in meinen Reiseplan irgendwie mit den Distanzen verschätzt. Jetzt schon hatte ich mir vorgenommen, mindestens zwei Tage mehr für die Strecke nach San Francisco einzuplanen. Trotzdem wollte ich zügig weiter, um so viel wie möglich zu erkunden. Als ersten besichtigte ich die riesigen Sanddünen zwischen Florence und North Bend. Zum einem machte ich eine kleine Wanderung und zudem hielt ich noch an ein paar Viewpoints an.

Ein bisschen Wüsten-Flair in Oregon.

Teile der Dünen sind für sämtliche Geländefahrzeuge freigegeben. Da hab ich wirklich schräge Fahrzeuge gesehen.

Alles was vier Räder hatte, cruiste durch die Sanddünen.

Nach den Dünen folgte ein eher langweiligerer Abschnitt des Highways von Coos Bay bis Port Oxford. Aber ab da wurds wieder richtig geil. Erstmal machte ich noch Halt an der Humbug Mountain Day Use Area, aß mein Mittagessen und duschte mich in einen kristallklaren Bach ab. Frisch gewaschen machte ich mich wieder auf die Straße. Ich wollte an diesem Tag noch bis nach Kalifornien zu den Redwoods fahren, jedoch kamen so viele tolle Viewpoints entlang der Küste, dass ich schon wieder nicht ganz sicher war, ob ich mein Tagesziel erreichen würde.

Eine natürliche Brücke im Süden Oregons.

Der südliche Teil der Küste Oregons taugte mir fast noch mehr, als das, was ich bisher gesehen hatte. Außerdem war hier tatsächlich etwas weniger los, was das Fahren auf dem Highway angenehmer machte.

Auf jeden einsamen Strand folgte ein weiterer.

Trotz der vielen Stopps erreichte ich am Nachmittag die Grenze zu Kalifornien, kam kurz ins schwitzen, da ich durch eine Agricultural Control musste und sämtliches Obst und Gemüse an Bord hatte, doch zum Glück wurden alle Autos nur durchgewunken. Letzter Stopp an diesem Tag waren dann die riesigen Redwood-Mammutbäume. Auf den Tipp von Blaine aus Oklahoma fuhr ich zum Jedediah State Park, der wohl die größten Bäume beinhaltete. Die Highways durch die Wälder hier waren echt nichts für schwache Nerven. Die haben die Straßen einfach um die riesigen Bäume drum herum gebaut, was das Ganze zu einer sehr kurvigen Partie machte.

Stand ein Baum im weg, musste man eben darum herum fahren.

Im State Park wanderte ich dann zwischen den monströsen Bäumen umher und kam aus dem Staunen kaum noch heraus. Was für ein faszinierender Stopp.  Definitiv den Abstecher vom Highway 101 wert. Unter dem Post gibts dazu noch drei Bilder, die die Dimension der Bäume zeigen! Am Abend kochte ich mir wieder meine Tomatensoße und freute mich über das frische Gemüse aus dem Garten von Melissa und Howard in Portland. Gelungener Tag, würde ich sagen. Morgen geht der Roadtrip weiter! Keep rollin‘!

 

 

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