Portland – Oregons hippe Hafenstadt

Portland – Oregons hippe Hafenstadt

Ich hätte ja gerne etwas vom Weg von Bend nach Portland berichtet, allerdings war die Passstraße über den Santiam Pass so verraucht, dass mein Auto danach wie das eines Rauchers stank. Die Waldbrände im Süden Oregons waren wohl tatsächlich noch schlimmer als einige in British Columbia. Ich fuhr also schnell weiter in der Hoffnung, das es an der Küste weniger schlimm sei. Und das war es zum Glück dann auch. Ich fuhr in Portland direkt zu Davids Schwester Melissa, die mit ihrem Ehemann Howard und den Kindern Morgan und Trevor in Nord-Portland wohnten. Auf die Frage, wie ich Portland am besten erkunden könnte liehen sie mir ein Fahrrad uns meinten damit wäre es am besten. Also machte ich mich auf in die Stadt und fühlte mich sofort wie ein richtiger Portlander.

Auf in die Stadt. Ein mix aus alten und mordernen Häusern prägt das Stadbild.

Das Fahrradwegnetz der Stadt ist wirklich sehr gut und es machte richtig Spaß, mal wieder Rad zu fahren. Ich fuhr ein bisschen entlang der Waterfront, über die Brücken und durch den kulturellen Pearl District bevor ich wieder zurück zu Howard und Melissa fuhr.

Im Pearl District fühlte ich mich ab und an fast wie in einer europäischen Stadt.

Diese luden mich sogar noch zum Abendessen ein. Chinesisch, mjam! Hatte ich schon lange nicht mehr. Trevor, der das Handwerk mit Holz zu arbeiten sehr gut beherrschte, fertigte mir am Abend sogar noch ein Paar personalisierte Essstäbchen, die ich von nun an auf meinem Roadtrip verwenden konnte. Die Nacht verbrachte ich mit meinem Van in deren Garten und freute mich über die Gastfreundschaft. Am nächsten Morgen hieß es dann schon wieder Abschied. Zu allem Überfluss durfte ich sogar noch ein bisschen frisches Gemüse aus dem Gemüsegarten mitnehmen. Vielen Dank dafür!

Urban Gardening, das passt zu Portland!

Mit Bohnen, Tomaten, einer Gurke und einer Zwiebel im Gepäck fuhr ich dann weiter. Als nächstes werde ich die Küste Oregons erkunden!

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