Vancouver Island – Camping im Hinterland

Vancouver Island – Camping im Hinterland

Nachdem wir die Strapazen des regnerischen Abreisetages von Vargas Island einigermaßen auskuriert hatten, unsere Klamotten im Waschsalon gewaschen hatten und uns an der eiskalten Stranddusche wieder frisch gemacht hatten, stand uns der Sinn nach etwas entspannteren Aktivitäten. Wir beschlossen ins Landesinnere der Insel zu fahren und uns auf einer Recreation Area niederzulassen, um da ein paar Tage einfach nur gemütlich zu campen. Erst spät Abends erreichten wir die Abzweigung vom Highway und ärgerten uns  dann noch 45 Minuten auf einer miserablen Forest Service Road ab, bevor wir den Snow Creek Campground erreichten. Wir verbrachten dort drei Nächte und richteten unser Lager richtig gemütlich ein.

Direkt am See machten wir es uns gemütlich.

Der Snow Creek Campground liegt wunderschön am riesigen Sproat Lake, der sich in die Täler der Insel schmiegt. Inmitten des Regenwaldes am Ufer des Sees bietet der Campground einige Stellplätze, die jeweils mit einem Picknicktisch und einer Feuerstelle ausgestattet sind.

Wunderschön auf der kleinen Landzunge liegt der Snow Creek Campground.

Endlich hatten wir mal die Zeit und den Platz unser volles Potential aus unserer Kochausrüstung zu holen. Über der Feuerstelle konnten wir ohne unser Gas zu verschwenden die Kartoffeln in unserem Feuerkessel kochen. Ich liebe Kartoffeln, doch auf einem Campingtrip bekommt man da schnell einen Entzug davon. Auch die anderen hatten einige kreative Ideen und grillten und kochten was das Zeug hielt.

Die Kochstelle und das heiße Feuer ließen unsere kreativen Kochkünste aufleben.

Tagsüber versuchten wir uns im Angeln, hackten Holz für den Abend und trieben Sport, erkundeten die Umgebung oder saßen einfach nur zusammen. Das Wetter war fast durchgehend trocken aber kühl, sodass man immer beschäftigt bleiben musste.

Die Umgebung des Campgrounds hatte einige schöne Orte zu bieten.

Als am dritten Tag dann wieder Regen angesagt war beschlossen Moritz und ich unser Camp abzubauen und uns von den anderen zu trennen, die noch ein paar Tage im Norden der Insel verbringen wollten. Für uns ging es jetzt wieder zurück zum Festland, wo nach ein paar organisatorischen Erledigungen schon die nächsten Abenteuer anstehen.

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