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Vancouver Island – Pacific Rim Nationalpark und Tofino

Vancouver Island – Pacific Rim Nationalpark und Tofino

Tofino. Allein schon der Name klingt irgendwie nach einem schönen Ort. Wenn das Wetter passt, dann trifft das auf Tofino und den Pacific Rim Nationalpark auf jeden Fall zu. Hier ist es wirklich wunderschön.

Die wilde Pazifikküste des Pacific Rim Nationalparks.

An unserem Ankunftstag hatten wir wirklich Glück mit den Wetter. Während der gesamten Fahrt über Vancouver Island in den Westen schien die Sonne und präsentierte die Insel mit ihren schneebedeckten Gipfeln und grünen Regenwäldern von ihrer schönsten Seite.

Das Hinterland der Insel mit seinen schneebedeckten Gipfeln.

Ich war mittlerweile mit Moritz, meinem neuen Travelbuddy unterwegs, der mich voraussichtlich die nächsten zwei Monate begleiten wird. In Ucluelet, einem kleinen Ort 30 Kilometer vor Tofino, stellten wir uns auf einen Campground und nutzten die restlichen Stunden Tageslicht um erstmal richtig ans Meer zu gehen. Die wilde, natürliche Pazifikküste hatte mich von dem ersten Moment an fasziniert. Riesige Baumstämme auf weißen Sandstränden, die regelmäßig von mit Bäumen bewachsenen Felsen unterbrochen wurden. Einzigartige Anblicke und Fotomotive egal wohin man den Blick wendete. Leider blieb uns das Wetter nicht wirklich wohlgesonnen. Die nächsten zwei Tage regnete es häufig und stark. Eine Ausrede zum Faulenzen war dies jedoch nicht. Mit den passenden Klamotten ausgestattet machten wir uns dennoch auf den Weg und erkundeten die Trails in der Umgebung. Folgende Trails haben wir im und um den Pacific Rim Nationalpark erkundet:

  • Willowbrae Trail + Halfmoon Bay (schönes Wetter)

  • Nuu-chah-nulth Trail + South Beach Trail (Regen)

  • Rainforest Trail Loop A (Regen)

  • Wild Pacific Trail Big Beach (Trocken, Bewölkt)

  • Wild Pacific Trail Lighthouse Loop (Regen)

  • Tonquin Trail (sehr schönes Wetter)

Alle Trails sind eher Spazierwege und weder Fitness noch Wanderfertigkeiten sind Voraussetzung.

Als am dritten Tag sehr schönes Wetter angesagt war beschlossen wir einen Hike auf den Mount Ozzard zu unternehmen, den wir als Geheimtipp von einer Bedienung im Howlers Pub empfohlen bekommen hatten. Nachdem wir die Nacht nahe dem Start des Trails auf einer Forest Service Road verbracht haben, machten wir uns früh auf den Weg. Nach zwei Stunden Marsch wurden wir mit einem grandiosen Blick auf Ucluelet und die Broken Group Islands belohnt. Definitiv den Marsch wert!

Ausblick auf die Broken Group Islands vom Mt. Ozzard.

Am Nachmittag des selben Tages fuhren wir durch den Nationalpark nach Tofino. An sich ist der Ort wie Ucluelet eher überschaubar und ein gemütliches Dorf, welches im Sommer von Touristen gestürmt wird. Einzig der Surftourismus und die wunderschöne Lage geben dem Ort eine individuelle Note.

Die wunderschöne Küste vor Tofino.

Auf einem Parkplatz trafen wir dann zufällig Michi, Vroni, Matze und Bella, die allesamt mit Moritz den Winter über in Revelstoke im Skiresort gearbeitet hatten. Nachdem wir im Nationalpark weitgehend alles erkundet hatten und eigentlich weiter ins Landesinnere fahren wollten, entschlossen wir uns kurzerhand uns den Vieren für ein kleines Abenteuer anzuschließen. Wir würden uns für vier Tage auf einer unbewohnten Insel aussetzen lassen und diese erkunden. Was wir dabei so erleben werde ich euch im nächsten Beitrag berichten.

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1 Kommentar

  1. Heike
    Mittwoch, der 26. April 2017 / 07:54

    Manchmal frage ich mich schon, was tust du nur in Kanada, wo es angefühlt 365 Tagen im Jahr regnet? Aber wenn ich dann diese wunderbare Natur sehe, weiß ich genau, warum du dir das antust.
    Lasst euch nicht vom Bär fressen auf eurer Abenteuerinsel.

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