Rotterdam und Amsterdam

Rotterdam und Amsterdam

Im Frühling dieses Jahres bekam ich von Jake, einem guten Freund von mir, einen Anruf. Er wollte unbedingt Leute finden, die mit nach Rotterdam fahren. Rotterdam? Noch nicht wirklich weit oben auf der Liste der Orte gewesen, die ich gerne in näherer Zukunft besuchen wollte. Einzig und allein die Tatsache, dass drei Freunde aus München dort auf der Codards Zirkusschule  sind, hat die Sache für mich Interessant gemacht. Ehrlich gesagt wusste ich noch nicht wirklich viel über Rotterdam, weshalb meine vorschnelle Einschätzung kaum gerechtfertigt war. Aber lässt man sich nicht manchmal gerne von etwas überraschen?

Ich schloss mich also der Gruppe an, die jetzt aus vier Personen bestand. Mit dem Auto fuhren wir los, etwas später als geplant. Die Straßen waren wie zu erwarten voll und wir haben tatsächlich den ganzen Tag gebraucht um nach Rotterdam zu gelangen. Immerhin haben wir dort erstmal Nudeln mit Soße bekommen, die Kolja und Lukas, bei denen wir die Tage wohnten, noch in der Wohnung hatten. Gleich am selben Abend machten wir uns auf in die Stadt. Boah! Die moderne Architektur der Innenstadt hatte es mir wirklich angetan. Ein bisschen feiern und dann ab zurück nach Hause, auch Kolja und Lukas hatten am nächsten Tag Sachen zu erledigen. Wir besuchten unterdessen wieder das Stadtzentrum bei Tag. Eindeutig eine gelungene Neugestaltung des Stadtbildes, nachdem große Teile Rotterdams im zweiten Weltkrieg zerstört wurden.

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Moderne Neubauten im Stadtzentrum Rotterdams

Besonderheiten des Tages waren das Mittagessen in der Fenix Food Factory, der Besuch der Zirkusschule und der gigantischen Markthalle. Am Abend gingen wir erneut feiern, nachdem wir zuvor im Internet ein paar gute Clubs rausgesucht hatten, die hauptsächlich elektronische Musik spielten. Wir hatten zuvor schon beraten, welchen Tag wir für einen Ausflug nach Amsterdam reservieren sollten, entschieden uns aber gegen den Sonntag, um so am Samstag Abend ausgehen zu können und dem schlechten Wetter aus dem Weg zu gehen. Am nächsten Tag schliefen wir aus, entspannten in der Wohnung von Kolja und Lukas und machten uns am Abend auf den Weg zum Meer. Wir wollten unbedingt einmal am gesamten Hafen entlangfahren, da der Europort der größte Hafen Europas ist. Die Fahrt entlang des Hafens glich teilweise wirklich dem Durchfahren einer Science-Fiction-Stadt auf einem anderen Planeten. Ölraffinerien, Fabrikgebäude, riesige Tanks und Lagerhallen soweit das Auge reichte. Dazwischen noch einige Windräder, die die Nähe zum Meer und dessen frischer Brise andeuteten. Und dann waren wir, nach einer gefühlten Ewigkeit des Entlangfahrens am Hafen, endlich am Meer. Es war jetzt kein Traumstrand, aber darum ging es nicht, wir waren am Meer. Direkt hinter uns ein paar mächtige Windräder, vor uns stetig vorbeifahrende Riesentransportschiffe. Alles wirklich überdimensional.

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Die Hafenausfahrt des Euroports

Zuletzt noch der Tag in Amsterdam. Morgens machten wir uns auf den Weg in die eine Stunde entfernte Hauptstadt Hollands. Richtig im Stil von Touristen marschierten wir durch die Innenstadt, besuchten Läden und Café’s und genossen den wunderschönen Flair dieser am Wasser gebauten Stadt. Bestimmt werde ich diese Stadt erneut besuchen, da bestimmt noch einige Attraktionen auf mich warten, die ich innerhalb des einen Tages dort nicht sehen konnte.

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Die wundervolle Architektur Amsterdams direkt am Wasser

Sollte ich jetzt einen Vergleich zwischen Amsterdam und Rotterdam ziehen, so faszinierte mich Rotterdam ein bisschen mehr. Sehr viele junge Menschen und ein breites Angebot für diese haben mich überzeugt. Amsterdam hat jedoch immer noch die Möglichkeit mich weiterhin mit seiner Schönheit zu überzeugen.

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2 Kommentare

  1. Lukas Lix
    Sonntag, der 14. August 2016 / 12:54

    Yoyoyooo rotterdääm!!

  2. Kolja huhndreck
    Sonntag, der 14. August 2016 / 12:56

    Jamaaann #bestecity

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